inspiriert

Mich inspirieren Menschen, die Leidenschaft für das aufbringen, was sie tun.
Etwas aus Leidenschaft zu tun, ist in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je.
Alles, was ohne Leidenschaft entsteht, ist flach und kalt. Design ohne Herzblut
ist oberflächlich, langweilig und sinnlos. Gutes Design muss auch dazu in der
Lage sein, unbequem und provokant zu sein. In einer Welt voller Oberfläch-
lichkeit müssen wir die Menschen genau da treffen, wo Ignoranz und Gleich-
gültigkeit keinen Platz finden. Design darf nicht im Kopf enden, es muss zu
Herzen gehen.

 

« … »

 


Pencil sculptures: miniature masterpieces carved into graphite by Dalton Ghetti
(from: telegraph.co.uk)

 

« … »

 

»Wenn eine Definition von Kunst lautet, dass sie ihrem Publikum dient, indem
sie die Welt zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte widerspiegelt und
erklärt, kann man schwer glauben, dass Design keinen ähnlichen Zweck erfüllt.
Jedenfalls ist die Rollenverteilung nicht mehr so klar, seit die Kunst sich heute
fast nur noch um Geld zu drehen scheint und Designer sich mehr mit Ethik,
der Umwelt und ihrer Wirkung auf die Welt beschäftigen.
Über den Begriff »Kunst« scheint große Verwirrung zu herrschen. Deshalb
mache ich einen Vorschlag. Wir beseitigen das Wort Kunst, ersetzen es durch
den Begriff Arbeit und entwickeln die folgenden Beschreibungen: Arbeit, die
über ihre zweckbetonte Absicht hinausgeht und uns auf eine tiefe und myste-
riöse Weise berührt, nennen wir hervorragende Arbeit. Arbeit, die gut durch-
dacht, stilistisch erstklassig und mit äußerster Präzision ausgeführt ist, ­nennen
wir gute Arbeit. Arbeit, die ihren beabsichtigten Zweck erfüllt und keinen An-
spruch erhebt, nennen wir einfach Arbeit. Und alles andere, all das jämmer-
liche und unechte Zeug, das uns tagtäglich umgibt, fällt unter den Begriff
schlechte Arbeit.
Dieser einfache Austausch der Begriffe wird zahlreichen Menschen, die sich
den Kopf zerbrechen, ob sie nun Künstler sind, oder nicht, das Leben erleich-
tern. Aber noch viel wichtiger ist, dass Kunst dadurch wieder zu einer bedeu-
tenden und nützlichen Tätigkeit in unserem täglichen Leben wird – etwas, auf
das wir schon sehr lange warten.«

Milton Glaser [Grafikdesigner, Illustrator, Typograf und Lehrer]

 

« … »

 

 

Christoph Rehage »The Longest Way«

 

« … »

 

 

»Into the Wild«
Regie und Drehbuch: Sean Penn
nach einem Roman von Jon Krakauer

»Christopher »Chris« Johnson McCandless (geb. 12. Februar 1968 in El Segundo,
gest. (vermutlich am) 18. August 1992 in Denali Borough; auch »Alexander Super-
tramp« genannt) war ein junger Abenteurer bzw. Aussteiger. Jon Krakauers Buch
»In die Wildnis« (Into the Wild) und Sean Penns gleichnamige Verfilmung machten
ihn bekannt. McCandless zog mit minimaler Ausrüstung durch die USA. Er starb in
einem abgelegenen Gebiet Alaskas an Auszehrung, möglicherweise aufgrund einer
Vergiftung.« [aus wikipedia.org]

 

« … »

 

 

Ian Ruhters »Silver & Light«

Ian Ruhter kratzt sein gesamtes Erspartes zusammen und gibt sein bisheriges
Leben auf, um mit der wahrscheinlich ungewöhnlichsten Kamera der Welt und
einer wahnsinnigen Leidenschaft unglaublich beeindruckende Fotos auf
Kollodium-Nassplatte zu machen.