überzeugt

»Eine Überzeugung, die alle Menschen teilen, besitzt Realität.«
[Aristoteles 384–322 v. Chr.]

 

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EARTHLINGS – kein anderer Film hat mehr in mir ausgelöst, als diese Dokumen-
tation. Shaun Monson und Persia White halten unserer Gesellschaft mit ihrer
unmissverständlichen Arbeit einen Spiegel vor. Sie zeigen uns, dass unser ganzes
Leben von einer grenzenlosen Perversion und dem katastrophalen Umgang mit
unserem Planeten und dessen Geschöpfen begleitet wird – egal ob wir gerade einen
Ledergürtel aus dem Kleiderschrank holen oder eine Packung Eier im Supermarkt
kaufen. Dieser Film muss Grundbestandteil unseres Bewusstseins werden. Durch
ihn wurde ich zum Vegetarier. Doch das ist keineswegs Absicht der Produzenten.
Vielmehr geht es darum, uns Menschen zu zeigen, auf welche unmenschliche Art
und Weise unser Lebensstil Tag für Tag gewährleistet wird. Joaquin Phoenix, der
Sprecher des Films, äußerte sich zu dieser Dokumentation wie folgt:
»Von allen Filmen, in denen ich jemals mitgewirkt habe, ist dieser der, über den
am meisten gesprochen wird. Jede Person, die Earthlings gesehen hat, wird davon
drei weiteren Personen erzählen.«

 

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MIDWAY – Wir denken und handeln global. Das wird für uns immer wichtiger.
Wie konsequent wir Globalisierung betreiben, zeigt dieser Film von Chris Jordan
auf beeindruckende Art und Weise. Unser Konsumverhalten und dessen Konse-
quenzen sind ebenso grenzenlos, wie unsere Ignoranz gegenüber dem, was außer-
halb unseres Blickfeldes geschieht. Globalisierung endet für uns da, wo die Folgen
unseres Handelns tiefe Wunden auf dem Planeten hinterlassen.

 

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RIC O´BARRYs DOLPHIN PROJECT will über Delfine in Gefangenschaft aufklären.
Neben vielen Ehrungen wurde O’Barry für seine Arbeit hundertfach festgenommen,
überwacht und mehrfach verurteilt. Er hat ein lebenslängliches Hausverbot bei der
IWC. Der Film »The Cove« zeigt erstmals öffentlich die erschreckenden Geschehnisse
in einer kleinen Bucht im japanischen Küstenort Taiji. Was dort geschieht, wird in
schockierenden Bildern sichtbar. Rund 2.000 Delfine werden Jahr für Jahr in die
nicht einsehbaren Bucht getrieben. Nachdem die »schönsten« Tiere separiert und an-
schließend an Delfinarien in aller Welt verkauft werden, schlachtet man die restlichen
Tiere einfach ab. Die Geldgier der Menschen schreckt nicht einmal davor zurück, das
Fleisch dieser Tiere später in KIndergärten und Schulen als Speisen anzubieten bzw.
es in Supermärkten zu vermarkten. Diesen Film muss man gesehen haben, um es
tatsächlich glauben zu können.

 

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Sea Sheppard – »Die 1977 gegründete Sea Shepherd Conservation Society (SSCS)
ist eine internationale gemeinnützige Organisation zum Schutz der maritimen Tier-
welt. Unsere Mission ist es, die Zerstörung der Lebensräume und das Abschlachten
der Tiere in den Weltmeeren zu beenden, um die Ökosysteme und Spezies nachhaltig
zu schützen und zu erhalten. Sea Shepherd bedient sich innovativer Taktiken, um zu
ermitteln, zu dokumentieren und wenn nötig gegen illegale Aktivitäten auf hoher See
einzuschreiten. Durch den Schutz der Artenvielfalt in den Weltmeeren arbeitet Sea
Shepherd daran, das Überleben unseres empfindlich ausgewogenen Ökosystems im
Ozean für zukünftige Generation sicherzustellen.« [aus seashepherd.org]

 

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»Whale Rider«
Regie: Niki Caro
Drehbuch: Witi Ihimaera und Niki Caro
nach dem Buch von Witi Ihimaera

»Der Film zeichnet ein Portrait der Zerrissenheit zwischen Māori-Traditionen und
dem modernen Neuseeland, der viele Māori, insbesondere ältere, hilflos ausgeliefert
sind. Koro, der Ältere, der Großvater, hält zwanghaft, fast verzweifelt an den alten
Sitten und Gebräuchen fest. Dadurch isoliert er sich selbst in seiner Māori-Gemeinde
und fühlt sich missverstanden, wo doch einem Koro keinesfalls widersprochen wird
(in den alten Traditionen wurde dies massiv bestraft). Dagegen hat sich sein Sohn der
modernen Welt zugewandt: Er lebt als Künstler in Deutschland, und hat hierfür selbst
seine Tochter in Neuseeland zurück gelassen, was in der traditionellen Welt der Māori,
in der Familie praktisch über allem steht, unvorstellbar ist.« [aus wikipedia.org]